Lega ... was? - Beiträge zur Psychotherapie und Lerntherapie
Anlässlich seines 40-jährigen Bestehens brachte das Berliner Legasthenie-Zentrum e.V. eine Festschrift heraus.
Kinder und Jugendliche mit Lern- und Leistungsstörungen stehen im Mittelpunkt der therapeutischen Arbeit des Berliner Legasthenie Zentrums.
Ziel ist es, diese psychisch zu stärken, ihre schulischen Fertigkeiten aufzubauen und sie individuell in ihrer jeweiligen Lebenslage zu unterstützen. Unter diesem Leitgedanken ist auch die Ausrichtung dieser Broschüre zu verstehen. Mitarbeiter des Zentrums sowie Wissenschaftler, die im Bereich der Teilleistungsstörungen mit Forschungen bekannt wurden, sind mit wichtigen Themen in diesem Band vertreten.
Die Themen der einzelnen Beiträge:
- Geschichte des Legasthenie-Zentrums
- Zusammenhang von Teilleistungsstörungen und psychischen Störungen
- Vom Erkennen einer Lese-Rechtschreib- oder Rechenstörung
- Entwicklung der Lesekompetenz von Wolfgang Schneider
- Ordnungsaspekte beim Lernen von Schriftsprache
- Vorstellung des Rechtschreibtrainings "SOT"
- Legasthenie und Migrationshintergrund
- Rechenstörungen bei Kindern von Michael von Aster
- Anschauungsmaterial in der Dyskalkulietherapie
- Trainings für Kinder mit Aufmerksamkeitsstörungen – "Attentioner" (Claus Jacobs, Franz Petermann)
- Erfahrungsbericht einer Psychotherapie mit einem 10-jährigen Jungen
- LRS-Förderung in der Schule
- Berufsbild integrativer Lerntherapeut
- Supervision in der Schule
- Rechte von Kindern (Tiemo Grimm)
Alles in allem ein Band, der das Thema "Teilleistungsstörungen" aus psychiatrischer und lerntherapeutischer Sicht umfassend darstellt.
Ein wenig vermisst man den Blick auf die betroffenen Kinder und deren Eltern - Eltern, die nach einer Diagnose "Rechenstörung" oder "Rechtschreibstörung" ihren Kindern glaubhaft machen müssen, dass sie trotzdem fit und gesund sind und viele tolle Eigenschaften haben.




