BUEGA – neu für Diagnostiker und Kinder

27.10.2008
Cover von BUEGA - Basisdiagnostik Umschriebener Entwicklungsstörungen im Grundschulalter

Seit 2008 ist BUEGA  - Basisdiagnostik Umschriebener Entwicklungsstörungen im Grundschulalter – in Anwendung. "Warum denn schon wieder ein Test zur Leistungserfassung von Kindern?", wird sich mancher Praktiker seufzend fragen. Und Eltern wie Kinder sind von der ständigen "Testerei" oft genug entnervt.

Doch BUEGA ist kein weiterer Einzeltest für einen Teilleistungsbereich, sondern eine Grundschultestbatterie: Zentrale Bereiche wie verbale Intelligenz, nonverbale Intelligenz, expressive Sprache, Lesen, Rechtschreibung, Rechnen und Aufmerksamkeit werden erfasst. Für diese Bereiche werden normalerweise  fünf bis sechs verschiedene Tests und die entsprechende Zeit dafür gebraucht. Beim BUEGA dauert die gesamte Testdurchführung zwischen 50 und 70 Minuten. Das Schöne daran: Es sind abwechslungsreiche Testminuten für die Kinder, die durch den Aufbau und die Reihenfolge der Untertests meist sehr motiviert bei der Sache bleiben.
Mit der Auswertung (mit etwas Übung ca. 30 Minuten) entsteht ein Begabungsprofil, das in gut vergleichbaren T-Werten abgebildet wird. Hier werden Schwächen wie Stärken des Kindes sichtbar. BUEGA nimmt für sich in Anspruch mit diesem Profil die bekannten Entwicklungsstörungen (Sprachentwicklungsstörung, Lese-Rechtschreibstörung, Rechenstörung oder Aufmerksamkeitsstörung) abzubilden.
Der erfahrene Praktiker wird bei Bedarf sicher vorerst noch vertiefende Tests vornehmen und mit den Ergebnissen von BUEGA in Beziehung setzen.

Selbstverständlich ersetzt die Anwendung des BUEGA weder eine fundierte Anamneseerhebung noch eine genaue Verhaltensbeobachtung oder das Gespräch und die projektive Arbeit mit dem Kind. Im Leistungsbereich gibt die Testbatterie allerdings einen guten Überblick über die momentane Situation des Kindes.

Fachinformationen über Normierung, Zuverlässigkeit, Gültigkeit und Anwendungszeitraum erhalten Sie auf den Seiten der Testzentrale.