Bayern und Schleswig-Holstein antworten auf offenen Brief

17.05.2010

Viele Institutionen wie auch zahlreiche Lehrkräfte sind der Auffassung, dass noch nicht genug getan wird, um die basalen schriftsprachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu verbessern und damit die Zahl derer zu verringern, die die Schule mit unzureichenden Fägigkeiten im Lesen und Schreiben verlassen.
Daher hatten wir uns im April im Rahmen der Initiative "Recht auf Lesen" nochmals in einem Offenen Brief an die Länder gewandt.

Wir danken Bayern und Schleswig Holstein für Ihre Antwort.

Das Bayerische Staatsministerium betont, dass die "Didaktik des Schriftspracherwerbs ein zentrales Element in der Ausbildung der Lehrkräfte" sei und fasst seine Stellungnahme zusammen: "Die Erläuterungen belegen, dass eine fundierte Ausbildung der Grundschullehrkräfte, Lesen und Schreiben optimal zu lehrern, gewährleistet ist". PDF des Bayern-Schreibens

Das Ministerium für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein schreibt:

"Das Fach Deutsch wird selten fachfremd unterrichtet, da fast 90% der Studierenden dieses Fach wählen. So ist in hohem Maße sicher gestellt, dass der Deutschunterricht in der Grundschule von ausgebildeten Lehrkräften erteilt wird." PDF des Schreibens aus Schleswig-Holstein

Gerade läuft ja die LegaKids-Lehrer-Umfrage zu diesem Thema. Wir sind gespannt, ob die Lehrerinnen und Lehrer derselben Meinung sind. Wird wirklich alles Nötige seitens der Länder getan, um die Zahl der Kinder zu verringern, die gegen Lurs, das Lese- und Rechtschreibmonster, zu verlieren drohen?