Antwort aus Niedersachsen


Niedersächsisches
Kultusministerium
Bearbeitet von Dr. Behrens
11.12.2009

Ihr Schreiben an Frau Ministerin Heister-Neumann


Sehr geehrter Herr Kortländer,

Frau Ministerin Heister-Neumann dankt Ihnen für Ihr Schreiben vom 28.10.2009 und hat mich beauftragt, Ihnen zu antworten.
Kinder und Jugendliche zu kompetenten und motivierten Leserinnen und Lesern zu machen ist nicht nur ein zentrales Anliegen der Schule, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Sowohl der Schriftspracherwerb als auch die Leseförderung nehmen daher einen angemessenen Raum im Unterricht ein.

Anliegen der Schule muss es dabei in erster Linie sein, darauf hinzuwirken, dass die Entstehung besonderer Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben verhindert wird. Die Lehrkräfte sind daher gehalten, den Unterricht entsprechend den heterogenen, Lernvoraussetzungen der Kinder zu gestalten.

Fachliche Kenntnisse zum Schriftspracherwerb werden in der Ausbildung der
Grundschullehrkräfte vermittelt, auch für Lehrkräfte, die nicht das Fach Deutsch studiert haben.
Zudem steht ein breites Angebot an Fortbildung und Beratung zum Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten zur Verfügung.
Über die Ausgestaltung der Förderung dieser Schülerinnen und Schüler wird immer in Würdigung des Einzelfalls entschieden.

Damit ist sichergestellt, dass niedersächsische Schülerinnen und Schüler eine individuelle angepasste Unterstützung in der Entwicklung ihrer Lesekompetenz erhalten.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrage

Dr. Behrens

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