Tipps zum Lesen, Spielen und Lernen

Bewegtes Sitzen – Bewegung ins Lernen bringen
Frühe Leseförderung für Familien mit Migrationshintergrund
"Das schaffe ich!"
Lernen mit Kärtchen
Lesikus – vom Lesenlernen zum Leseverständnis
Warum Kinder Märchen brauchen
Segmenti – kostenloses Rechtschreibspiel
Zeit für Geschichten – Lesen lernen mit dem iPad
Fördern durch Musik im Alltag

Bewegtes Sitzen – Bewegung ins Lernen bringen

"Sei doch kein Zappelphilipp", "Nun sitz' doch einmal still, so kannst du dich doch gar nicht konzentrieren!" – was früher als Allgemeinwissen galt, nämlich dass "Zappeln" beim Lernen stört, wurde mittlerweile von der Forschung komplett umgeworfen: Tatsächlich ist nämlich sogenanntes "bewegtes Sitzen" (auch "aktives Sitzen" genannt) sehr viel besser als Stillsitzen!

Was versteht man unter bewegtem Sitzen?

Als bewegtes Sitzen wird der häufige Wechsel zwischen Stehen und Sitzen – bei Kindern auch einmal Liegen – bezeichnet. Wer Schulkinder am Schreibtisch beobachtet, wird feststellen, dass sie von Natur aus dazu neigen, sich unbewusst zu bewegen. Studien haben mittlerweile bewiesen, dass es Kindern beim Lernen hilft, wenn sie ihren Bewegungsdrang ganz unbewusst ausleben können. Das aktive Sitzen wirkt tatsächlich konzentrationsfördernd, während umgekehrt der Zwang zu einer starren Haltung die Konzentration beeinträchtigen kann!

So hat die Hirnforschung herausgefunden, dass Bewegung die Merkleistung des Gehirns unterstützt: Treppen steigen beim Vokabeln lernen? Eine gute Idee!

Hinzu kommt, dass Kinder heute generell zu wenig Bewegung haben. Bereits kleine Kinder sitzen heutzutage viele Stunden am Tag. Dies führt dazu, dass bereits junge Kinder oft motorische Schwierigkeiten aufweisen, beispielsweise nicht gut balancieren oder hüpfen können. Und Kinderärzte warnen: Schon im Grundschulalter treten bei Schülern immer häufiger Rückenprobleme auf.

Eltern sollten daher ihre Kinder darin unterstützen, "aktiver" zu sitzen: Ergonomische Kinderstühle erlauben es den Kindern, häufig intuitiv und unbewusst ihre Position und Sitzhaltung zu verändern. Dadurch trainieren sie ihre Muskulatur, gelangen leichter in eine natürliche Sitzhaltung und entlasten dadurch ihren Rücken. Zudem unterstützt eine entspannte Sitzhaltung auch die Durchblutung, was ebenfalls konzentrationsfördernd wirkt.

Darüber hinaus sollten Eltern nicht darauf bestehen, dass alle Schularbeiten zwangsweise ausschließlich am Schreibtisch erledigt werden. Kinder lesen oder malen auch gern mal im Liegen, und Vokabeln können tatsächlich auf einer Schaukel oder im Stehen gelernt werden. Und natürlich sollten Eltern darauf achten, dass es mit Sport oder Bewegungsspielen auch genügend Ausgleich zum vielen Sitzen in der Schule und zu Hause gibt.

Weitere Informationen zum bewegten Sitzen und Lernen ohne Stress gibt es im Magazin des Kinderzimmer-Haus.de.

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Leseförderung für Familien mit Migrationshintergrund

vom Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM

Familiy Literacy – Sprachspiele e / Copyright Claudia de Weck

 

Sie als Eltern sind Experten für die Sprachentwicklung und Sprachförderung Ihrer Kinder. Hier finden Sie Tipps, wie Sie bei Ihrem Kind die Lust an der Sprache und am Lesen wecken können.

  • In der Muttersprache sprechen
  • Zuhören und Antworten geben
  • Gemeinsam Spaß an Sprache haben
  • Geschichten erzählen und Bilder anschauen
  • Gemeinsam Schrift entdecken
  • Bibliotheken besuchen
  • Mehrsprachigkeit unterstützen
  • Kontakte schaffen

 

Anregungen mit ausführlicheren Beschreibungen lesen 

Broschüre als pdf-Datei (1,3 MB) herunterladen

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Das schaffe ich!

von Dipl.-Päd. Ingrid M. Naegele und Prof. Dr. Renate Valtin

Die Arbeitsheftreihe "Das schaffe ich!" unterstützt auf motivierende Weise Kinder mit Problemen beim Schriftspracherwerb. Vor dem Hintergrund der "Kognitiven Klarheit" vermitteln die Übungen in den Heften aufeinander aufbauend grundlegende Einsichten in unser Schriftsystem.

Die Reihe besteht aus drei Arbeitsheften mit unterschiedlichen Schwerpunkten und zwei Handreichungs-Heften für die begleitenden Erwachsenen.

Das Basisheft "Das schaffe ich! Lesen und Schreiben vorbereiten" richtet sich an Kinder, die schon vor Schulbeginn neugierig sind, was es eigentlich mit den Buchstaben auf sich ha, sowie an Kinder in der Grundschule, die vor der Schule wenig Anregungen bzgl. Schriftsprache hatten. In diesem Heft erhalten Sie vielfältige Anregungen, sich gemeinsam mit einem oder mehreren Kindern mit Schrift und Sprache in der Umwelt auseinanderzusetzen. Wo siehst du Buchstaben? (z.B. auf Klingelschildern, Straßenschildern, auf technischen Geräten, auf  Autokennzeichen, auf Schildchen in der Kleidung etc.) Wofür braucht man diese Schrift jeweils? Was kann man alles lesen? Womit kann man eigentlich schreiben? Zu all diesen Fragen malen und "schreiben" die Kinder in ihr Arbeitsheft. Sie lernen Silben kennen, üben die Unterscheidung von Lauten, verstehen das Prinzip des Reimens und werden zu ersten Schreibübungen angeleitet.

Das schaffe ich! Heft BIm Heft A "Das schaffe ich! Lese-und Rechtschreib-Schwierigkeiten überwinden" werden grundsätzliche Einsichten in unser Schriftsystem vermittelt. Mit einem begrenzenten, kontrollierten Wortschatz sichert das Kind die wichtigsten Laut-Buchstaben-Zuordnungen. Zusätzlich erhalten die Kinder Lerntipps, Listen von Mini- und Übungswörtern und Knobelaufgaben.

Das Heft B "Das schaffe ich! Lese-und Rechtschreib-Schwierigkeiten überwinden" richtet sich an Kinder, die im zweiten oder dritten Schuljahr nur stockend lesen können und beim Schreiben noch nicht besonders sicher sind. Anhand der Geschichte der Piratin Naomi, die eine Schatzkarte gefunden hat, aber sie leider nicht lesen kann, werden die Kinder durch verschiedene Aufgaben geführt. Die Anwendung besonderer Rechtschreibregeln und der Erwerb sowie gezielte Einsatz von Arbeistechniken stehen im Vordergrund.

Die beiden Handreichungshefte beleuchten die theoretischen Hintergründe; sie beinhalten außerdem Anleitungen und didaktische Kommentare sowie die Möglichkeit zur Lernzielkontrolle mit entsprechenden Berichtsbögen.

 

Der Aufbau der Hefte orientiert sich am Stufenmodell des Lesen- und Schreibenlernens.

Wichtig: Es macht wenig Sinn, ein Kind einfach die Seiten der Übungshefte "abarbeiten" zu lassen. Nur in einer lebendigen Kommunikation wird der Sinn und Nutzen der Schriftsprache für die Kinder erlebbar. Gleichzeitig können wir als Erwachsene erfahren, welche Gedanken sich das Kind über Schreiben und Lesen macht, wie es sich diesem Gegenstand nähert und wie erfolgreich es dabei schon ist.

weitere Informationen beim Schroedel-Verlag

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Lernen mit Kärtchen – vielseitig und effektiv

Dass ältere Schüler mit Karteikarten Vokabeln lernen – das ist ein bekanntes Bild. Doch die erfolgreiche Lernmethode, die auf Wiederholung basiert, funktioniert nicht nur bei den Großen und in den Fremdsprachen.
 
Auch Deutsch und Mathe lassen sich damit üben. Und das sogar schon ab Klasse 1!

Geeignet für die Förderung
Die Kärtchen sind klein beinhalten jeweils einen kurzen und überschaubaren Lerninhalt. Lernschwache Kinder haben mit Lernkärtchen die Möglichkeit, besonders effektiv und systematisch zu lernen

Das Lernprinzip
Grundlage ist die Erkenntnis, dass eine Information häufig wiederholt werden muss, damit sie schrittweise vom Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis wandert und automatisch abgerufen werden kann. Die Lernkarten sind ideal zum selbständigen Lernen geeignet: Die Aufgabe wird vom Schüler selbst beantwortet und überprüft.

Die 5-Fächer-Lernbox

Ihr ganzes Potenzial entfalten Lernkärtchen zusammen mit der 5-Fächer-Lernbox:

5-Fächer-Lernbox

  • Eine Auswahl an Kärtchen wird in das erste Fach der Lernbox gesteckt und beantwortet.
  • Kurze Zeit später, z.B. nach den Hausaufgaben, werden die Kärtchen das zweite Mal zur Hand genommen. Jetzt greift das System der 5-Fächer-Lernbox.
  • Ist die Lösung richtig, darf die Karte in das nächste Fach gesteckt werden (die richtige Lösung steht auf der Rückseite des Kärtchens).
  • Wird die Lösung nicht gewusst, bleibt die Karte im ersten Fach und kommt beim nächsten Training wieder dran.
  • Die Fächer 2 bis 5 werden erst bearbeitet, wenn sie fast voll sind. Und immer gilt: Kärtchen, die man nicht richtig beantwortet hat, werden.

Eigene Kärtchen erfinden
Auf Blanko-Kärtchen  können Kinder eigene Aufgaben notieren. Die Kartei kann zur persönlichen Lernschatzkiste anwachsen. Aufgenommen werden können z. B. jedes Rechtschreibproblem, das im Alltag auftaucht oder besonders knifflige Mathe-Operationen.
Blanko-Lernkärtchen
Das Lernen mit selbstgemachten Kärtchen ist besonders effektiv: Zum einen müssen sich die Kinder genau überlegen, was sie auf die Karte schreiben und wie sie den Lerninhalt auf die doppelseitige kleine Karten bringen wollen, zum anderen haben sie auf diese Weise den Lernbaustein schon einmal selbst geschrieben.
 
Tipp: Beim Beschriften von Blanko-Karten darauf achten, dass die Notiz in der Mitte der Karte platziert wird. Das ist übersichtlicher und erleichtert später das Arbeiten mit den Karten.

Lernkärtchen für Leseanfänger

Wortkarten für LeseanfängerErstklässler können mit einer Bildwortkartei das Lesen üben. Zum Bild auf der Vorderseite wird das richtige Wort gesucht, gesprochen und die Silben dazu geklatscht. Auf diese Weise gelangen Wörter, Silbierung und richtige Schreibweise nach und nach ins Langzeitgedächtnis. Es wird so die Basis für den systematischen Aufbau eines Grundwortschatzes gelegt.

 

 

 

 

Spielend lernen in Partner- und Gruppenarbeit

Die Lernkärtchen können für gegenseitiges Abfragen oder Partnerdiktate ideal eingesetzt werden.

In der Gruppe kann mit den Kärtchen ein Wissens-Quiz veranstaltet werden: Wer reihum die richtige Antwort gibt, bekommt das Kärtchen und am Ende gewinnt, wer die meisten Karten gesammelt hat.

Quatsch-Geschichten: Die Wortkärtchen werden gemischt und verdeckt auf einen Stapel gelegt. Jedes Kind zieht eine Karte und denkt sich einen Satz mit dem Wort auf der Karte aus. Die Sätze sollten aneinander anknüpfen und eine witzige Geschichte ergeben.


Gute Lernkärtchen gibt es z.B. beim Mildenberger Verlag.

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Lesikus – vom Lesenlernen zum Leseverständnis

von Dipl.-Päd. Claudia Scherling

Lesikus-ScreenshotDie Lesikus-Förderprogramme eignen sich zum Aufbau des synthetischen Lesens (Zusammenschleifen der Buchstaben) und gleichzeitig zur Erhöhung der automatischen Worterkennung. An beiden Lesewegen wird mit diesem Programm gearbeitet. Lesikus setzt dabei auf das bewährte Prinzip der Silbengliederung..

Um die Lesegenauigkeit und Lesegeschwindigkeit zu fördern werden lauttreue Wörter, Pseudowörter und ein tachistokopisches Training (Wörter blitzen nur kurz auf) eingesetzt. Wichtig dabei: Lesikus ist kein Programm, mit dem ein Kind alleine üben kann. Es braucht immer einen Partner, der das Üben begleitet und Rückmeldungen gibt. Im Regelfall sollte das partnerschaftliche Üben täglich für zehn Minuten stattfinden. Ein Belohnungssystem schafft zusätzliche Anreize für das Kind.

Mit der Therapeutenversion von Lesikus kann punktgenau gefördert werden - sie setzt allerdings Hintergrundwissen und Einarbeitungszeit voraus.

Ergänzend gibt es zur Förderung des Leseverständnisses das "Einfach-Lesen/Tierquiz", das mit seinen vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten auch bei Kindern mit noch geringen Lesefähigkeiten für spannende Lesemomente sorgt.

Fazit:
Eine gelungene Programmreihe mit wenig Schnick-Schnack, die effizientes Üben und gute Fortschritte ermöglicht. Über die Jahre hat die Pädagogin Claudia Scherling ein ausgefeiltes System aufeinander aufbauender Programmeinheiten entwickelt.

weitere Informationen auf der lesikus-homepage

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Warum Kinder Märchen brauchen

von Angelika und Dieter Rehm


Kinderzeichnung Dornröschen

Märchen sind spannend, geheimnisvoll und am besten mit Happy End. Mit dem verständlich geschriebenen Artikel "Warum Kinder Märchen brauchen" möchte das Autorengespann Angelika und Dieter Rehm Eltern und Lehrern Anregungen und Hilfen für eine erfüllende Begegnung mit der besonderen Erzählform Märchen an die Hand geben.

Ein kleiner Ausflug in die Geschichte der Dichtungsart, der kinderpsychologische Blick im Sinne Bruno Bettelheims sowie weitere psychologische Erkenntnisse und Theorien bilden dabei die Basis der vorgestellten Betrachtungen.

 

 

zum Artikel "Warum Kinder Märchen brauchen"

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Segmenti – kostenloses Rechtschreibspiel

von Regine Müller

Unermüdlich hat die Autorin in den letzten Jahren dieses vielseitige Lese- und Rechtschreibspiel weiterentwickelt.

Segmenti Screenshot WortstammDie Fähigkeit, Buchstabenketten (= Wörter) in handliche Partikel zu zerlegen, um sie zu verarbeiten, ist eine wichtige Voraussetzung für den erfolgreichen Schriftspracherwerb. Segmenti trainiert auf spielerische Weise das Segmentieren in Silben oder Morpheme. Es gibt in der Zwischenzeit neun Spielmodule mit Zeitbegrenzung und Bestenliste.

Das Lernspiel eignet sich sowohl für Schule und Therapie als auch für das Üben zu Hause.

 

Segmenti zum kostenlosen Download beim Bildungsserver Hessen

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Zeit für Geschichten – Lesen lernen mit dem iPad

Leselern-Apps für das iPadÜberfordernde Aufgaben und sich nur langsam einstellende Erfolge beim Lesen lernen sind besonders für Kinder mit LRS eine frustrierende Erfahrung. Abhilfe schafft hier die App-Reihe für das iPad „Zeit für Geschichten“ vom Mildenberger Verlag. Dabei wirkt das faszinierende Medium selbst schon als Motivator.

Alle Apps enthalten lustige Geschichten auf Deutsch und Englisch, die mit vielen, hilfreichen und unterhaltenden Funktionen angereichert und speziell auf die Bedürfnisse von Leseanfängern/Leselernern abgestimmt sind.

Per Fingertipp Silbe für Silbe anzeigen lassen

Lesen lernen mit dem iPad: Textanzeige mit farbigem SilbentrennerDie Apps arbeiten mit der Silbenmethode mit farbigem Silbentrenner. Auf dem iPad ergeben sich daraus gegenüber dem Buch einzigartige Vorteile, die das Lesen lernen unterstützen:

  • Für Erstleser ist die Leserichtung oft unklar. Durch die silbenweise Anzeige wird das Lesen von links nach rechts trainiert.
  • SilbenschalterDas Lesetempo wird per Tipp auf den Silbenschalter vom Kind selbst gesteuert. Die Silben können zurückgesetzt und wiederholt werden. So kann wichtiges Grundlagen-Training in individueller Lerngeschwindigkeit geübt werden.
  • Der Silbenschalter hat einen hohen Aufforderungscharakter und motiviert dadurch die spielerische Auseinandersetzung mit dem Text.

 

Vorlesemodus

leselern-App für das iPad: Silbenmodus mit SprecherDie Kinder können bei eingeschaltetem Ton die Silben gleichzeitig sehen und hören und nehmen die Silben als Einheiten wahr: visuell (Schriftbild), haptisch (die Silbe erscheint auf einen Fingertipp) und akustisch. Der Zusammenhang von gesprochenem Laut und Schriftbild wird augenfällig. Nachdem der Text mit der Silbenmethode geübt wurde, kann man auf den Normalmodus umstellen und den Text als Fließtext lesen.

 

Memo-Spiel – Wortschatzarbeit

Lesen lernen mit dem iPad: Memo-SpieEine Auswahl aus 42 Bild-Wort-Paaren passend zur Geschichte erweitert und festigt den Wortschatz. Memo-Spiele sind zwar auch bei Apps keine neuer Erfindung, aber dieses Spiel ist anders: zu einem gezeichneten Bild, dessen Begriff vorgesprochen wird, muss das Kärtchen mit dem geschriebenen Wort gefunden werden. Ohne Lesen geht es also nicht!

 

 

Quiz zum Leseverständnis

Leselern-App für das iPad: QuizEin Lese-Quiz dient als Lernzielkontrolle. 20 Fragen in der Reihenfolge des Textes überprüfen im Quiz das Leseverständnis. War eine Antwort falsch, wird als Unterstützung noch einmal die Textpassage mit den richtigen Informationen angezeigt. Das Kind kann kann noch einmal in Ruhe nachlesen und verstehen. Das ist eine sinnvolle kleinschrittige Lernhilfe und keine reine Wissensabfrage.

 

Lustige Animationen

Lesen lernen mit dem iPad: Lustige AnimationenDie kleinen Animationen und witzigen Geräusche machen Spaß, ohne vom Lesen der Geschichte abzulenken – Fenster können erleuchtet werden, Hühner gackern, Eier kullern, der Drache spuckt Feuer und vieles mehr. Die Illustrationen unterstützen das Verständnis und bieten darüber hinaus weitere Sprechanlässe.

Die Animationen helfen den Kindern am Ball zu bleiben. Nach jeder Textseite kann man sie auf einer Illustrationsseite entdecken. Lesen wird so immer schnell belohnt, Neugier auf die nächsten Überraschungen wird geweckt! Das Kind ist motiviert, bis zum Schluss zu lesen.

Selbstverständlich gibt es keine versteckten Kosten durch In-App-Käufe.

In der Reihe „Zeit für Geschichten“ sind bisher erschiedenen „Frosty, der Schneemann“, „Frohe Ostern“ und „Der kleine Drache“. Alle Apps sind direkt im Apple App Store erhältlich.

Mehr Infos zu den Apps auf der Internetseite: www.zeit-fuer-geschichten.de

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Fördern durch Musik im Alltag

Musik kann im sprachlichen Bereich deutlich zur Förderung beitragen. Und sie erweckt Freude, Entspannung und schafft gemeinsame Zeit. Lassen Sie sich darauf ein, indem Sie viel mit Ihrem Kind singen, es bewusst horchen lassen, den Rhythmus für die Merkfähigkeit nutzen.

Selbst wenn Sie glauben, Sie können nicht singen, probieren Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die Stimme aus, sprechen Sie hoch und tief, laut und leise, schnell und langsam. Singen sie einen Text vor statt ihn vorzulesen. Ziehen Sie schwierige Wörter in die Länge, damit Ihr Kind jeden einzelnen Klang genau wahrnehmen kann.

Vielleicht singen Sie jeden Abend gemeinsam ein bis zwei Lieder. Ihr Kind wird Freude daran haben und den Text erstaunlich schnell auswendig singen können. Vielleicht kann es Ihnen sogar ein Lied aus der Schule beibringen. In Verbindung mit Melodien kann sich der Mensch Worte oder deren Besonderheiten häufig besser merken.

Sie können mit Ihrem Kind bewusstes Hören üben, d.h. Horchen, indem es die Augen schließt und beschreibt was es hört: z.B. das Surren des Computers, hupende Autos vor dem Haus, ein Husten im Nachbarzimmer, den Löffel in der Kaffeetasse, Papas Schlüsselbund, das Schließen oder Öffnen einer Tür, die Kaffeemaschine, einen Wasserhahn …

Lassen Sie Ihr Kind von einem Wort bestimmte Buchstaben benennen: den Anfangsbuchstaben, Selbstlaut in der Mitte, Endlaut des Wortes. Klingt der Selbstlaut im Wort lang oder kurz (Nase – nass, Mut – Mutter, …)

Sie können auch die Rhythmik nutzen und fördern, indem Sie bewusst in Silben lesen, Silben zu Alltagsgegenständen klatschen, stampfen, schnipsen. Sprechen oder singen Sie gemeinsam Kinderreime oder Klatschspiele ("Bei Müllers hat´s gebrannt, brannt, brannt …"). Ihr Kind wird viele kennen, vielleicht können Sie sogar eigene erfinden. Lassen Sie Ihrer und der Fantasie Ihres Kindes freien Lauf.

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Leichter Lesen mit Silben

Aktuelles aus dem LRS-Blog

 

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Lesen lernen auf Deutsch und Türkisch