Was ist LRS? Wer ist Lurs?

 

Welche Definition von LRS/Legasthenie liegt LegaKids zugrunde?

 

Die Begriffe LRS, Dyslexie, Legasthenie werden vielfältig und teilweise kontrovers definiert. Eines steht fest: Dem Kind kann nur eine gute innerschulische oder außerschulischer Förderung helfen.

 

 

 

 

 

Pädagogisch-psychologische Definition von LRS

Wir definieren die Begriffe LRS und Legasthenie als Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten von Kindern, deren Ursachen sowohl im Begabungsprofil des Kindes (Dispositionen), seinen körperlichen Voraussetzungen (Hörverarbeitung, Sehverarbeitung) als auch in äußeren Einflussfaktoren (Schule, Elternhaus) bzw. in einem Zusammenspiel all dieser Faktoren liegen können.

LRS ist keine Krankheit

Eine Etikettierung von Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten als „Legasthenie“, „Krankheit“ oder „Störung“ birgt das Risiko, die Lernschwierigkeiten von Kindern zu pathologisieren. Lese-rechtschreib-schwache Kinder sind weder krank noch gestört oder behindert. Ihre Schwierigkeiten können mit angemessener Unterstützung meist weitgehend überwunden bzw. kompensiert werden. Die betroffenen Kinder sind oft sehr kreativ und finden intelligente Wege, in der Schule zurechtzukommen, wo Lesen und Schreiben eine wichtige Rolle spielen.

Bei LegaKids stehen letztlich nicht Definitionen und Ursachenzuschreibungen im Vordergrund, sondern die Folgen der Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten für Kinder, Eltern, Lehrer und Gesellschaft sowie die Möglichkeiten, diesen positiv zu begegnen. Zentral ist das Anrecht jedes Kindes auf eine individuelle schulische (wenn nötig auch außerschulische) Förderung, die es dem Kind ermöglicht, Lesen und Schreiben in seinem Tempo und an seinen Begabungsschwerpunkten orientiert zu erlernen.

Zur Vertiefung der Thematik:

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Und wer oder was ist Lurs?

Lurs, das Lese- und Rechtschreibmonster

Um der leidigen Schuld-Frage aus dem Weg zu gehen, haben wir die Figur Lurs erfunden. Nich die Schule, nicht die Kinder, nicht die Lehrer, nicht die Eltern etc. sind schuld, sondern Lurs.

LuRS, das Lese- und Rechtschreib-monster,

steht stellvertretend für alle Probleme und Ursachen rund um das Lesen und Schreiben – denn sein Beruf ist es, Kindern wie Erwachsenen das Lesen und Schreiben so richtig schwer zu machen.

Warum er das tut? Lurs hat sich seit Jahrhunderten sehr viel Wissen angeeignet. Dieses Wissen hütet er eifersüchtig. Deshalb mag er keine Kinder, die richtig gut lesen und schreiben können. Lurs hat einfach Angst, dass Kinder genauso schlau werden könnten, wie er es ist.

Wir haben Lurs ambivalent angelegt – er ist eigentlich böse, aber manchmal auch lustig, listig und liebenswürdig. Einerseits ändern sich unsere Begabungen im Leben nicht grundlegend, so dass wir uns mit Lurs arrangieren müssen. Andererseits ist gerade das Lesen für das gesamte Leben so wichtig, dass wir alles daransetzen sollten, gute Lesekompetenzen zu erlangen beziehungsweise sie unseren Kindern zu vermitteln.

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