Bei Edi kracht's

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Edis Papa ist richtig wütend.

Edis Mutter war verzweifelt. "Jetzt kommt er gar nicht mehr aus seinem Zimmer."

"Soll er bleiben wo der Pfeffer wächst! Ich muss zur Arbeit!", brüllte der Vater.

"Und, was soll ich machen? Er will überhaupt nicht in die Schule!"

"Mach was, ich muss los!" Herr Grubeck schmetterte die Wohnungstür hinter sich zu.

"Junge, bitte mach doch auf." Die Mutter kratzte wie ein Kätzchen an Edis Tür.
Von drinnen war kein Laut zu hören.

Edis Mutter telefoniert mit Steni und bittet ihn um Hilfe.

In ihrer Verzweiflung griff Frau Grubeck zum Telefon.

"Bist du es, Steni? Der Edi hat sich in seinem Zimmer eingeigelt.
Er spricht nicht, isst nichts, will nicht in die Schule ..." Beinahe fing sie an zu weinen.

"Tja, Frau Grubeck, das ist nicht einfach. Aber ich glaube, dass Edi unter Lurs leidet."

"Lurs? Was ist das? Edi klagt jedenfalls oft über Kopfschmerzen und übel ist ihm auch ständig. Kann das etwas damit zu tun haben?"

Steni kommt zu Edi nach Hause.

Fünfzehn Minuten später,  um halb acht in der Früh,
klingelte Steni an Frau Grubecks Tür.

"Das ist lieb, dass du vorbeigekommen bist. Vielleicht lässt er ja dich hinein."

Frau Grubeck liefen die Tränen über die Backe.

Edi sieht aus wie ein Gespenst.

 

Steni klopfte an Edis Tür.

"Edi, ich bin's."

Tatsächlich, der Schlüssel wurde im Schloss gedreht.

Das Zimmer war abgedunkelt. In dem trüben Licht sah Edi aus wie ein Gespenst.

Steni macht Lurs in Edis Zimmer sichtbar.

 

Wortlos schaltete Steni die Reflektor-Maschine ein und begann zu suchen.

"Da", rief er, "da ist er, der Schurke. Hat sich verwandelt, aber hundertpro, es ist Lurs."

"Das ist Lurs!?" Edis Mutter schlug die Hände über dem Kopf zusammen. "Mein Gott, ist der hässlich."

Lurs verschwindet in seiner unsichtbaren Welt.

"Kommen Sie mal mit in die Küche, Frau Grubeck", sagte Steni, "ich erzähle Ihnen etwas über das Monster. Und du, Edi, du ziehst dich an, wir gehen zusammen in die Schule und sprechen mit dem Lehrer. Du wirst schon sehen, wie schnell dein Bauchweh verschwindet."

Steni schaltete den Apparat ab.

Und Lurs verschwand in seiner unsichtbaren Welt.

Ende

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