Die geheimen Wünsche von Lurs - Teil 1

Lega hatte es sich im weichen Bett gemütlich gemacht. Steni hatte eine rote Kerze angezündet und sie aufs Fensterbrett gestellt.
Nun überlegten beide, wie sie Lurs einen Streich spielen könnten.
Die Kerze flackerte und warf unheimliche Schatten an die Wand. Manche sahen aus wie riesige Fledermäuse oder Vampire, andere wie Geister und wieder andere wie fliegende Drachen.

Zur gleichen Zeit tanzte Lurs den Schnibbediwupp-Tanz. Mit Hilfe dieses Tanzes, dessen Schrittfolge er in einem uralten Hexenbuch gefunden hatte, konnte er sich - schnibbediwupp - überall hinbeamen. Das erleichterte Lurs die Arbeit ungemein.
Was Lurs eigentlich arbeitet? Na, er macht möglichst vielen Kindern das Lesen, das Schreiben und das Rechnen so schwer wie möglich. Daran hat er wirklich lursigen Spaß!

Durch seinen speziellen Tanz konnte Lurs sich nun auch klitzemäuschenklein zaubern.
Da passte er durch die kleinsten Ritzen und konnte unbemerkt in die Schulzimmer und die Kinderzimmer schlüpfen.

Aber Lega und Steni hatten inzwischen eine supertolle Idee. Sie wollten die geheimsten Wünsche von Lurs herausfinden. Würden sie diese Wünsche kennen, dann könnten sie einen Plan entwickeln, um Lurs von seiner fiesen Arbeit abzuhalten. Schnell war den Kindern klar, dass sie Lurs' Zuhause finden und durchsuchen mussten, um seine geheimen Wünsche herauszufinden.
Mit ihrer Reflektormaschine suchten die beiden Kinder einen Lurs-Schlupf und fanden schließlich einen beim Felsen im Park. Wohin der wohl führte?
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