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Aktuelle Nachrichten und Informationen finden Sie in unserem LRS-Blog

 

 

LRS – Was ist das? Legasthenie – Was ist das?

LRS ist die Abkürzung von Lese-Rechtschreib-Schwäche oder auch Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten. Die Begriffe Lese-Rechtschreib-Schwäche, Leseschwäche, Dyslexie, Legasthenie werden teils synonym verwendet und teils kontrovers definiert.

Wir definieren die Begriffe LRS und Legasthenie als besondere bzw. anhaltende Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten von Kindern – ganz unabhängig von den Ursachen.

Manche Kinder brauchen etwas länger, einen Purzelbaum zu lernen oder den Zahlenraum zu verstehen; Kinder mit LRS tun sich schwer, Buchstaben und Laute richtig zu erkennen und lesen und schreiben zu lernen.

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Ursachen von LRS / Legasthenie

Die Ursachen von LRS/Legasthenie können sowohl im Begabungsprofil des Kindes (Dispositionen), seinen körperlichen Voraussetzungen (Hörverarbeitung, Sehverarbeitung) als auch in äußeren Einflussfaktoren (Schule, Elternhaus) bzw. in einem Zusammenspiel all dieser Faktoren liegen.

Vielleicht ist der Leistungsdruck besonders hoch? Oder das Kind hat nicht genug Ruhe und Zeit, um zu lernen? Möglicherweise finden häufige Lehrerwechsel statt, die Unterrichtsmethode passt nicht zu dem Kind oder die Klasse ist zu groß und unruhig? Oftmals kann auch eine psychische Belastung, wie etwa ein Konflikt in der Schule oder innerhalb der Familie, eine Rolle bei LRS spielen.

Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten liegen also nicht nur am Kind selbst. Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Schreibens sind letztlich multikausal.

Um betroffenen Kindern das sichere Gefühl zu vermitteln, dass nicht die gesamte Last der Verantwortung auf ihren Schultern ruht, haben wir ein Ausmalbild entwickelt: LRS sind hier wie ein Eisberg dargestellt. Die Spitze des Eisberges ist das, was andere Menschen wahrnehmen: nämlich die Schwierigkeiten der Kinder beim Lesen und Schreiben. Dass aber ein ganzes Bündel an Ursachen im Verborgenen liegt, nehmen häufig weder Eltern noch Lehrer noch die Kinder selbst wahr.

 

 

Indem Kinder sich Gedanken machen, welche vielfältigen Ursachen bei LRS eine Rolle spielen können, werden sie emotional entlastet. Und sie können mit den Eltern gemeinsam Strategien entwickeln, wie der Alltag besser nach ihren Bedürfnissen gestaltet werden kann. So lassen sich mögliche Störquellen beseitigen und es können Lösungsansätze für ganz praktische Probleme gefunden werden.

Auch für Eltern kann eine Ursachenanalyse hilfreich sein: Erstens, weil sich daraus ganz praktische Verbesserungen für alle Beteiligten ergeben können. Und zweitens hilft die aktive Betrachtung der möglichen Ursachen dabei, ein Gefühl von Hilflosigkeit oder eher blockierende Gedanken wie „Was mache ich falsch?“ oder „Ist es meine Schuld?“ zu überwinden.

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Ist LRS / Legasthenie eine Krankheit oder eine Behinderung?

Nein. Eine Etikettierung von Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten als Behinderung, Krankheit oder Störung birgt das Risiko, die Lernschwierigkeiten von Kindern zu pathologisieren. Lese-rechtschreib-schwache Kinder sind weder krank noch gestört oder behindert. Ihre Schwierigkeiten können mit angemessener Unterstützung meist weitgehend überwunden bzw. kompensiert werden. Die betroffenen Kinder sind oft sehr kreativ und finden intelligente Wege, in der Schule zurechtzukommen, wo Lesen und Schreiben eine wichtige Rolle spielen. Für eine qualitative  Unterscheidung von LRS im Sinne einer Schwäche und Legasthenie im Sinne einer Störung gibt es übrigens letztlich keine wissenschaftlichen Grundlagen.

Bei LegaKids stehen daher nicht Definitionen und Ursachenzuschreibungen im Vordergrund, sondern die Folgen der Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten für Kinder, Eltern, Lehrer und Gesellschaft sowie die Möglichkeiten, diesen Folgen positiv zu begegnen. Zentral ist das Anrecht jedes Kindes auf eine individuelle schulische (wenn nötig auch außerschulische) Förderung, die es dem Kind ermöglicht, Lesen und Schreiben in seinem Tempo und an seinen Begabungsschwerpunkten orientiert zu erlernen.

Hier finden Sie hilfreiche Artikel zum Thema „Ist LRS / Legasthenie eine Krankheit?“

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LRS: Was tun?

Fest steht: Dem betroffenen Kind kann nur eine gute innerschulische oder außerschulische Förderung helfen.

Den Kindern und ihren Eltern machen Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechnen oftmals schwer zu schaffen. Die Kinder selbst verstehen nicht, was mit ihnen los ist, sie zweifeln an sich und fühlen sich als Versager. Unverständnis von überforderten Lehrern und Eltern verschärft die Situation. Nicht selten verhindern mangelndes Selbstwertgefühl und fehlende Unterstützung die Chancen der Kinder auf eine gesunde Entwicklung ihrer Persönlichkeit. Deshalb ist das wichtigste, früh eine geeignete Förderung für ein Kind zu finden. Denn Kinder mit ausgeprägten Schwierigkeiten im Lesen und/oder Schreiben profitieren von einer individuellen Förderung und können ihre Fähigkeiten oft enorm verbessern.

Grundsätzlich gilt: Je früher und genauer die Schwierigkeiten und mögliche Ursachen erkannt werden und je früher die Kinder systematisch dort gefördert werden, wo sie es brauchen, desto größer sind die Chancen, dass sie die Schulzeit gut für ihre Bildung nutzen können. Man kann Kinder gleichzeitig darin unterstützen, trotz ihrer Probleme auf ihre sonstigen Stärken und Fähigkeiten zurückzugreifen und ihr Potential weiterzuentwickeln.

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Wann sollte man sein Kind auf LRS oder Legasthenie testen lassen?

Grundsätzlich gilt: Erst einmal Ruhe bewahren. Wenn Ihr Kind sich im Lesen, Schreiben oder Rechnen schwer tut, kann dies viele verschiedene Ursachen haben. Oft wird dann automatisch zu einem Legasthenie-Test geraten. Dieser Schritt sollte dennoch wohlüberlegt sein. Wenn der begründete Verdacht auf LRS oder Legasthenie besteht, sollten Sie folgende Schritte beachten:
Das Sehen und Hören überprüfen. Häufig benötigen die Kinder einfach nur eine Brille.
Das Gespräch mit der Lehrkraft suchen und weitere Schritte mit ihr abklären. Vielleicht hat die Lehrkraft auch gute Ideen und Tipps, wie Sie Ihr Kind zu Hause mit spielerischen Übungen unterstützen können. Manchmal stößt man allerdings bei Lehrkräften und Schulen auf Unverständnis. Lassen Sie sich nicht beirren, bleiben sie ruhig. Betonen Sie, dass Sie und die Lehrer das gleiche Ziel haben: Dem Kind optimal zur Seite zu stehen.

Der Schulpsychologe wäre der nächste Anlaufpunkt - er oder sie kann förderdiagnostische Tests durchführen, um Klarheit zu bekommen, was Ihr Kind schon kann und wo es Schwierigkeiten hat und dementsprechende Förderung braucht.

In schwierigeren Situationen können Sie sich an außerschulische Beratungsstellen wenden.

Für einen Legasthenie Test können Sie sich an einen Kinder- und Jugendpsychiater wenden.

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LRS: Wer diagnostiziert oder testet auf Legasthenie?

Einen Test auf Legasthenie, also eine ausführliche Diagnostik, erhalten Sie bei Kinder- und Jugendpsychiatern, die meist mit Psychologen zusammenarbeiten. In einigen Bundesländern gelten für die Schule zur Gewährung eines Nachteilsausgleichs nur solche ärztlichen Atteste zusammen mit einer positiven Stellungnahme des Schulpsychologen.

Eine kinder- und jugendpsychiatrische Testung und entsprechende Diagnose kann durchaus eine Erleichterung sein, weil das Kind sich nicht länger „dumm“ oder „faul“ fühlt. Auch Eltern haben möglicherweise ein befreiendes Gefühl. Von dieser neuen Basis aus kann dann der schulische Nachteilsausgleich bzw. Notenschtuz eingefordert und eine entsprechende außerschulische Förderung gesucht werden.
Gleichzeitig kann eine Diagnose auch negative Auswirkungen haben:

  • Sie steht in der Patientenakte Ihres Kindes und hat damit Einfluss auf spätere Versicherungsmöglichkeiten.
  • Neben der Entlastung nicht „schuld“ zu sein, bekommt Ihr Kind möglicherweise den Eindruck, irgendwie krank oder gestört zu sein und daran nichts ändern zu können. Dadurch kann es die Motivation zu lernen verlieren.
  • Es können durch eine Etikettierung als „Legastheniker“ Hänseleien des Umfeldes auftreten.

Es ist also zu überlegen, ob die schulische, familiäre und möglicherweise außerschulische Förderung Ihrem Kind auch ohne die Diagnose genug Unterstützung bieten kann, oder ob eine Diagnose notwendig ist, um Ihrem Kind eine angemessene schulische und außerschulische Förderung zu ermöglichen.

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Wie erkennt man LRS und Legasthenie? Früh erkennen, früh fördern!

Auffälligkeiten in der frühkindlichen, vorschulischen Entwicklung können ein möglicher Hinweis auf spätere Lernprobleme sein. Doch nicht jede Auffälligkeit muss zwangsläufig zu Lernschwierigkeiten führen.

Nicht jedes Kind mit Sprachproblemen wird sich mit dem Lernen schwer tun, nicht jedes Kind, das ungern erzählt oder singt, bekommt mit dem Lesen und Schreiben Probleme. Dennoch ist es hilfreich, die Entwicklung des Kindes mit wachem, nicht ängstlichem Blick zu begleiten. Folgende Fähigkeitsbereiche im Vor- und Grundschulalter sind wichtig für den Erwerb der Schriftsprache:

Sprechen, Erfassen, Erzählen

  • fortschreitende Wortschatzentwicklung
  • Erkennen und Bilden ähnlicher Sätze
  • Schnelles Benennen von (Bild-)Objekten, Symbolen, Farben
  • Erfassen und Fortsetzen von Bildergeschichten

Sehen, Erkennen, Verstehen

  • optische Unterscheidung von Symbolen, z.B. b und p
  • Bedeutungsveränderung bei Drehung und Spiegelung von Symbolen, z.B. das Ziffernsymbol „3“ und der Buchstabe „E“
  • Bilder nach Kategorien (Farben, Formen, Größen u.a.) ordnen
  • Einhaltung der Rechts-Links-Orientierung (kulturell bedingte Lese- und Schreibrichtung)
  • Unterscheiden von Bildern, Buchstaben, Ziffern, Icons, Logos etc.
  • Fortsetzung von Mustern


Hören und Formulieren

  • Erkennen unterschiedlicher Laute in Wörtern, z.B. Tanne - Kanne
  • Unterscheiden von Reimen und Nicht-Reimen
  • Erkennen von Quatschwörtern
  • Unterteilung von Wörtern in Silben
  • Nachsprechen von „Zungenbrechern“

(Dieser Textabschnitt ist eine überarbeitete Version eines Textes von Prof. Dr. Birgit Werner, Pädagogische Hochschule Heidelberg.)

Falls Ihr Kind in diesen Bereichen deutliche Schwierigkeiten hat, suchen Sie bitte den Kontakt zu Ihrer Kindergärtnerin, zu Ihrem Kinderarzt oder zurr Lehrkraft. Gemeinsam können Sie sicher einen Weg finden, um die Situation für Ihr Kind zu verbessern.

Kinder entwickeln schon vor dem gesteuerten Schriftspracherwerb in der Grundschule bestimmte (vor-)schriftsprachliche Kompetenzen. So entsteht eine sich herausbildende Lese- und Schreibfähigkeit, deren Entwicklung durch eine anregende und Schriftsprache weckende Lernumgebung geschaffen und gefördert wird.
Eine Sprachbewusstheit zu entwickeln, heißt nicht nur, Sprache produzieren oder aufnehmen zu können, sondern auch über Sprache nachzudenken, ihre Struktur analysieren und hinterfragen zu können – also reflektiert mit Sprache umgehen zu können.

Bei einer Fokussierung auf das weit verbreitete Konzept der sogenannten „phonologischen Bewusstheit“ besteht  die Gefahr, andere wichtigere Bereiche des Schriftspracherwerbs zu vernachlässigen. Valtin (2012) spricht sich daher aus pädagogischer und sprachdidaktischer Sicht gegen ein isoliertes phonologisches Funktionstraining im Vorschulalter aus und bevorzugt:

  • eine umfassende Sprachförderung (Wortschatz, Grammatik, Erzählen, Rollen- und Phantasiespiele)
  • spielerische Erfahrungen mit Schrift und Schriftsprache, die konzeptionelle Schriftlichkeit durch Vorlesen und den Umgang mit Büchern (und damit auch die Motivation zum Lesenlernen) fördern
  • Anleitung zur Vergegenständlichung von Sprache durch spielerische Übungen (Zungenbrecher, Silbenklatschen, Reime bilden) und Lernen von Gedichten

Quellen:
Valtin, R. (2012): Phonologische Bewusstheit – eine notwendige Voraussetzung beim Lesen-­ und Schreibenlernen? (Link zum Beitrag bei leseforum.ch)

Füssenich, I. (2012) Gibt es Vorläuferfähigkeiten beim Schriftspracherwerb? Vom Sprechen zur Schrift beim Übergang von der KITA in die Schule (in: mitSPRACHE 3/12; Österreichische Gesellschaft für Sprachheilpädagogik) Download mit freundlicher Genehmigung der Autorin und des Verlags.

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LRS, Legasthenie, Leseschwäche erkennen: LRS Checkliste

Wenn Kinder Fehler machen, ist dies zunächst kein Grund zur Beunruhigung. Es gibt niemanden, der fehlerfrei das Schreiben gelernt hätte. Und es gibt übrigens auch keine LRS-spezifischen Fehler (auch wenn dies immer wieder behauptet wird). Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten machen einfach insgesamt und anhaltend mehr Fehler als gute Rechtschreiber. Etwa ab Ende der ersten, Anfang der zweiten Klasse sollte man sich nicht mehr mit dem Hinweis beruhigen (lassen), dass sich die zahlreichen Fehler schon noch auswachsen würden.

Auch für das Lesen gilt Ähnliches. Startschwierigkeiten sind kein Grund zur Panik. Verfestigt sich aber die Wahrnehmung in den ersten beiden Klassen, dass ein Kind nur langsam, stockend und häufig ohne Sinnentnahme lesen lernt, dann ist es Zeit zu handeln. Denn Kinder vergleichen sich untereinander. Wenn ein Kind erlebt, dass es über einen längeren Zeitraum schlechter liest und/oder schreibt als die meisten anderen, besteht die Gefahr, dass Lese- und Schreibsituationen zunehmend ungeliebt und wo irgend möglich vermieden werden. So entsteht ein Teufelskreis, der eine Veränderung zum Guten verhindert.

Woran können Eltern erkennen, dass ihr Kind zunächst eine differenzierte Förderdiagnostik und eine darauf abgestimmte Förderung benötigt?

Anhaltspunkte für LRS

Folgende Hinweise können als erste Anhaltspunkte dienen. Im Zweifelsfall sollte eine Abstimmung mit der Lehrkraft oder Fachleuten (etwa Schulpsychologen oder Förderkräften) erfolgen.

  • Das Kind verwechselt ähnlich klingende Laute und Lautkombinationen (grone/Krone, Kachte statt Karte, Schein statt Schwein).
  • Das Kind hat Schwierigkeiten mit der richtigen Reihenfolge der Buchstaben. Statt „Raum“ wird „Ruam“, statt „Bart“ „Brat“ geschrieben oder gelesen.
  • Das Kind liest und schreibt optisch ähnliche Zeichen falsch (b/d/p/q, m/w/v).
  • Das Kind lässt Buchstaben am Wortanfang, am Wortende oder im Wortinneren aus.
  • Länge und Kürze eines Selbstlautes werden nicht erkannt (statt Sonne wird Sone wahrgenommen, mit entsprechenden Problemen beim Lesen).
  • Das Kind liest buchstabierend, stockend und teilweise ohne den Sinn zu verstehen.
  • Das Kind erkennt fehlerhaft Gelesenes nicht, auch wenn es keinen Sinn ergibt.
  • Das Kind hat Schwierigkeiten, Reime zu erkennen oder zu bilden.
  • Dem Kind gelingt die Silbenzerlegung nur mühsam.

Daneben gibt es eine Reihe weiterer wichtiger unspezifischer Hinweise für LRS, die ernst genommen werden sollten

  • wenn Lernschwierigkeiten auftreten, die sich auf den Bereich des Lesens und Schreibens beschränken und deshalb allen Beteiligten unverständlich sind;
  • wenn sich trotz allen Übens keine Verbesserung einstellen will und die Hausaufgabensituation für alle immer belastender wird;
  • wenn allgemeine Schulprobleme, Schulangst oder psychosomatische Auffälligkeiten zunehmen;
  • wenn sich Misserfolge in Verhaltensauffälligkeiten entladen.

Äußere Bedingungen einbeziehen

Wichtig ist, im Blick zu behalten, dass die Ursachen für Schwierigkeiten und Defizite im Lesen und Schreiben vielfältig sind und meist nicht allein beim Kind liegen. Beobachten Sie also auch, welche ungüngstigen äußeren Faktoren Einfluss auf den Schriftsprachererwerb des Kinder haben könnten: z.B. häufiger Wechsel der Lehrkraft, eine für das Kind wenig geeignete Unterrichtsmethodik, eine Klassensituation, die der Lehrkraft möglicherweise zu viel abverlangt und individuelle Förderung bisher erschwert hat, eine ungünstige Lernsituation zu Hause oder fehlende familiäre Unterstützung ... Auch hier lohnt es sich, genau nachzudenken, wie möglicherweise positive Veränderungen eingeleitet werden könnten.

Checkliste als pdf-Datei bei alphaPROF

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LRS und Legasthenie bei Erwachsenen und bei Kindern: Wie viele Betroffene gibt es?

In Deutschland hat jedes sechste Kind große Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben. Das Schulsystem ist kaum in der Lage, allen Kindern eine kompetente und individuelle Förderung und Unterstützung zu geben. Nicht zuletzt deshalb gelten in Deutschland über sechs Millionen Erwachsene als „funktionale Analphabeten“ bzw. Menschen mit geringer Literalität. Sie können kaum oder gar nicht lesen und schreiben, leiden meist unter Schamgefühlen und einem stark eingeschränkten gesellschaftlichen Leben.

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Erwachsene mit LRS / Legasthenie

Auch Erwachsene sind also von LRS betroffen. Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben (Legasthenie, LRS, Dyslexie) oder Rechnen (Dyskalkulie) sind nicht nur ein Problem, das bei Kindern vorkommt. Ebenso oft wie bei Kindern sind LRS und Legasthenie auch Bestandteil des Lebens von Jugendlichen und Erwachsenen. Für sie ist es häufig besonders schwer: Während viele der betroffenen Kinder heute Eltern und Lehrer haben, die den besten Weg für sie suchen, sind Erwachsene oft auf sich alleine gestellt. Es fehlt in den meisten Fällen eine genauere Abklärung und die pädagogische oder auch psychologische Unterstützung.
So passiert es schnell, dass mangelnde Fähigkeiten im Schreiben und Lesen oder im

Rechnen die Persönlichkeit, die Lebensqualität und den Alltag stark einschränken. Allgemeine psychische Verunsicherung, Ängste und Selbstzweifel sind die Folge. An der Arbeitsstelle, selbst in der Partnerschaft, kommt es zu Stress durch die Versuche, die Schwächen im Lesen, Schreiben und Rechnen zu verstecken und zu verheimlichen.

Es kostet die Betroffenen häufig enorme Energie, ständig Ausreden parat zu haben. Denn aus ihrer Sicht scheinen Job und Partnerschaft gefährdet, wenn das Umfeld von den Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben erfährt. Das Leben droht in einer Sackgasse zu enden, neue persönliche und berufliche Entwicklungswege bleiben versperrt.

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Feststellung von LRS / Legasthenie bei Erwachsenen

Wenn ein Erwachsener den Eindruck hat, dass er besondere Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten hat und dies fachlich abklären lassen möchte, bieten sich je nach Motivation und Ziel zwei Wege an.

1. Klarheit über den eigenen Leistungsstand erlangen, Fördermöglichkeiten herausfinden

Wenn ein Erwachsener Klarheit über seine bestehenden Rechtschreib- und Leseprobleme bekommen und diese mit professioneller Hilfe verbessern will, führt der beste Weg über eine lerntherapeutische Praxis. Hier können einschlägige Rechtschreib- und Lesetests gemacht werden, die einen förderdiagnostischen Schwerpunkt haben. Sie dienen dann zur Grundlage für die Erstellung des Trainingsplans, mit dem die Probleme angegangen werden können.
Nicht alle lerntherapeutischen Praxen arbeiten mit Erwachsenen. Man sollte sich hier direkt über die Praxen in der Nähe per Kontaktaufnahme informieren. Für die Kosten für Tests und Training muss der Betroffene selbst aufkommen. Es gibt keine staatliche Förderung. Teilweise finanzieren allerdings Betriebe ein Training für einen Mitarbeiter.

Außerdem gibt es vielerorts die Möglichkeit, sich an die jeweilige Volkshochschule zu wenden. Unter dem Stichpunkt „Alphabetisierung & Grundbildung“ kann man sich auch hier beraten oder einstufen lassen.

2. Nachweis der LRS / "Legasthenie" für eine Behörde, Prüfungen etc.

Wenn eine erwachsene Person die Bescheinigung einer LRS / Legasthenie braucht, um einen Nachteilsausgleich in einer Ausbildung oder Prüfung zu bekommen oder einer Behörde die Schwierigkeiten nachzuweisen (Sozialamt, Einwanderungsbehörde), dann wird üblicherweise eine Diagnose nach ICD-10 verlangt. Diese Diagnose ist den Psychiatern vorbehalten. Dazu werden ein Intelligenztest, ein Rechtschreibtest und Lesetest gemacht.

Im Erwachsenenbereich ist es schwierig, die entsprechenden Praxen zu finden. Im Allgemeinen sind die psychiatrischen Abteilungen von Kliniken dazu in der Lage, ebenso niedergelassene Psychiater oder Psychotherapeuten mit der Erlaubnis, diese Gutachten zu erstellen. Auch ein Weg über den Amtsarzt ist möglich. Die Kosten der Untersuchung übernimmt die Krankenkasse, das Gutachten selbst muss privat bezahlt werden.

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Hilfe bei LRS / Legasthenie auch für Erwachsene

Wie Kinder benötigen auch Jugendliche und Erwachsene Unterstützung, um aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Der erste Schritt zur positiven Bewältigung des Problems liegt in deren Akzeptanz: „Ich tue mich mit dem Lesen und Schreiben schwer, na und!“ oder: „Was ist dabei, wenn ich einen Taschenrechner benutze?“

Offene Gespräche – eventuell auch in einer LRS-Selbsthilfegruppe – helfen, die erlebten Frustrationen abzubauen. Therapeutische Begleitung kann beim Abbau der Blockaden unterstützen und zur Verbesserung der Schreib- und Leseleistungen beitragen sowie auch fehlende Rechenfertigkeiten aufbauen.

Durch mutige und offene Auseinandersetzung mit dem Problemfeld wird dem Vorurteil begegnet, Menschen die sich schwer mit dem Lesen, dem Schreiben oder dem Rechnen tun, seien dumm. Erst wenn dieses Vorurteil abgebaut ist, können die Betroffenen tatsächlich als Persönlichkeiten wahrgenommen werden, die nicht selten beeindruckende Begabungen und Kompetenzen besitzen – auch als Menschen, die aufgrund ihrer Probleme im Schreiben, Lesen oder Rechnen gelernt haben durchzuhalten, Widerständen zu trotzen und kreative Lösungen zu finden.

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Hilfsangebote für Erwachsene mit LRS

Alfa Telefon

Rat und Hilfe bei LRS, Legasthenie und funktionalem Analphabetismus bietet beispielsweise das Alfa Telefon. Unter der Nummer 0800 53 33 44 55 können Betroffene kostenlos auch vom Handy aus Unterstützung bekommen.
An das Alfa Telefon können sich nicht nur Lernende wenden, sondern auch Familienangehörige, Freude und Bekannte, die den Erwachsenen mit Lese- und Schreib-Schwierigkeiten zur Seite stehen möchten.

Kurse bei LRS / Legasthenie

Der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e. V. bietet eine deutschlandweite Suche nach Kursangeboten für Erwachsene, die sich mit dem Lesen und Schreiben schwer tun. Hier finden Sie entsprechende Kursangebote.

Adressen für Erwachsene mit LRS / Legasthenie

www.mein-schluessel-zur-welt.de
www.ich-will-lernen.de
www.ich-will-schreiben-lernen.de

Übrigens, viele Lernspiele und Angebote für Kinder auf LegaKids eignen sich genauso für Erwachsene.

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Wer ist Lurs?

Um der leidigen Schuldfrage aus dem Weg zu gehen, haben wir die Figur Lurs erfunden. Nicht die Schule, nicht die Kinder, nicht die Lehrer, nicht die Eltern etc. sind schuld, sondern Lurs, das Lese- und Rechtschreibmonster. Es steht stellvertretend für alle Probleme und Ursachen rund um das Lesen und Schreiben – denn sein Beruf ist es, Kindern wie Erwachsenen das Lesen und Schreiben so richtig schwer zu machen.
Warum er das tut? Lurs hat sich seit Jahrhunderten sehr viel Wissen angeeignet. Dieses Wissen hütet er eifersüchtig. Deshalb mag er keine Kinder, die richtig gut lesen und schreiben können. Lurs hat einfach Angst, dass Kinder genauso schlau werden könnten, wie er es ist.

Wir haben Lurs ambivalent angelegt – er ist eigentlich böse, aber manchmal auch lustig, listig und liebenswürdig. Einerseits ändern sich unsere Begabungen im Leben nicht grundlegend, so dass wir uns mit Lurs arrangieren müssen. Andererseits ist gerade das Lesen für das gesamte Leben so wichtig, dass wir alles daransetzen sollten, gute Lesekompetenzen zu erlangen beziehungsweise sie unseren Kindern zu vermitteln.

Hier stellt Lurs sich in einem kleinen Video vor:

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Wer ist Lurs? from LegaKids on Vimeo.

LRS für Kinder erklärt

Viele Eltern wissen nicht so recht, wie sie ihrem Kind erklären können, was LRS / Legasthenie eigentlich ist. Denn eine kindgerechte Erklärung für das komplexe Thema LRS ist gar nicht so einfach.

Wir bei LegaKids erklären Kindern LRS so:

Jedes Kind hat Stärken und Schwächen. Einige sind toll in Sport, manche können sich gut Dinge merken. Für viele ist es ganz einfach, lesen und schreiben zu lernen, anderen wiederum macht es großes Kopfzerbrechen. Das liegt aber nicht daran, dass du dumm oder faul bist – auch wenn dir vielleicht manchmal deine Eltern, deine Mitschüler oder die Lehrkräfte das Gefühl geben. Die Wahrheit ist: Sie verstehen einfach nicht, was mit dir los ist! Die meisten Menschen denken, es wäre kinderleicht, lesen und schreiben zu lernen. Aber das ist es nicht! Ebenso wenig wie es kinderleicht ist einen Handstand zu machen oder ein tolles Bild zu malen.

Wir verstehen, dass du dich manchmal hilflos, unverstanden und verzweifelt fühlst. Aber dich trifft keine Schuld!  Du gibst dir so viel Mühe, aber in deinem Kopf ist meistens einfach Buchstabensalat. Dass das so ist, hat ganz viele Ursachen: Die Schule schafft es einfach nicht, dir alles richtig und in deinem Tempo zu erklären. Dein Alltag ist vielleicht sehr stressig, du musst viele Dinge gleichzeitig tun und es fällt dir sehr schwer, den Alltag zu strukturieren. Es gibt häufig Ärger bei den Hausaufgaben oder du magst gar nicht mehr in die Schule gehen? Das alles kennen wir nur zu gut!

Du bist weder krank noch behindert! Legasthenie und LRS haben ganz viele Menschen! Und weißt du was? Einige von ihnen sind sogar richtig berühmt! Sie schreiben Bücher, sind Schauspieler, oder eben ganz normale Menschen, die ihr Leben genießen und ihrem Beruf nachgehen. Und das wirst du auch!

Was du brauchst, sind ein bisschen andere Methoden, um das Lesen und Schreiben zu erlernen. Es ist ja nicht deine Schuld, dass diese Methoden nicht automatisch in der Schule gelehrt werden. Wenn deine Eltern und die Lehrkräfte sich daran halten, dann wirst du sehen, dass du dich bald viel besser konzentrieren kannst und der Buchstabensalat in deinem Kopf geordnet wird.

So. Und jetzt kommen wir mal zu dem, was du alles gut kannst! Das ist nämlich sicher eine ganze Menge! Wetten? Überlege einmal: Was sind deine Stärken?

Zum Beispiel:

  • Ich kann gut malen und zeichnen.
  • Ich bin gut im Spielen und Reden mit anderen Kindern.
  • Ich kann gut Streit schlichten.
  • Mit Computern kenne ich mich ganz gut aus.
  • Ich liebe Technik.
  • Ich repariere und zerlege gerne Dinge.
  • Rechnen und Mathe, da bin ich gut.
  • Ich kann den Tisch wunderschön decken und dekorieren.
  • Geschichten erfinden und erzählen macht mir Spaß.
  • Basteln ist mein Hobby.
  • Ich habe Interesse an Natur, an Tieren und Pflanzen.
  • Musik finde ich toll.
  • Religion ist spannend oder die Frage, wie die Welt entstand.
  • Sportlich bin ich richtig gut.
  • Ich bringe andere zum Lachen und kann hervorragend Witze erzählen.
  • Einkaufen, Organisieren z.B. Geburtstagfeiern, das ist kein Problem für mich.
  • Bei Diskussionen blühe ich auf.

Vielleicht fallen dir, deinen Freunden oder deinen Eltern noch viel mehr tolle Dinge ein, die du gut kannst. Frag sie mal danach!

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Was ist ein Nachteilsausgleich bzw. Notenschutz bei LRS / Legasthenie?

Bei einem schulischen Nachteilsausgleich bzw. Notenschutz geht es darum, Kinder mit LRS / Legasthenie so zu bewerten und zu unterstützen, dass sie trotz ihres Handicaps ihren sonstigen Begabungen gemäße Leistungen in den verschiedenen Schulfächern erbringen können.

Meist wird für einige Zeit die Rechtschreibleistung eines Kindes nicht gewertet, es muss vor der Klasse nicht vorlesen, wenn es nicht möchte, es bekommt möglicherweise einen Zeitzuschlag bei Prüfungen und/oder es werden ihm die Aufgaben bei Prüfungen vorgelesen (z.B. auch Textaufgaben in Mathematik).

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LRS und Nachteilsausgleich / Notenschutz: Unterschiedliche Regelungen

Zum Leidwesen der Kinder, Eltern aber auch der Lehrkräfte sind die Erlasse in jedem Bundesland unterschiedlich geregelt. Das heißt, dass die Kultusministerien der Länder jeweils verschiedene Regelungen für „Kinder mit besonderen Schwierigkeiten im Schriftspracherwerb“ getroffen haben.

Ein weiteres Problem der LRS-Erlasse besteht darin, dass es sich bei den Maßnahmen, die den Kindern Unterstützung geben können, häufig um „Kann-Bestimmungen“ handelt. So werden die angeratenen Hilfen auch von Schule zu Schule unterschiedlich gehandhabt.

In manchen Bundesländern kann die Lehrerkonferenz darüber entscheiden, in anderen ist eine schulpsychologische Untersuchung und Einschätzung die Grundlage, in wieder anderen braucht ein Kind die medizinische Diagnose „Lese-Rechtschreib-Störung“ und ein entsprechendes Attest.

Allerdings können sich Lehrkräfte in vielen Fällen auf ihre Verpflichtung zur individuellen Förderung der Kinder berufen und daher ausgleichende Maßnahmen ergreifen, ohne dass zwingend eine außerschulische „LRS-Diagnose“ erstellt werden muss.

Der Nachteilsausgleich wird in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich gehandhabt. Hier finden Sie die entsprechenden Erlasse der einzelnen Bundesländer:

Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen

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Notenschutz bei LRS: Pro und Kontra

Es bedarf einer genauen Abwägung, ob es für ein einzelnes Kind richtig und sinnvoll ist, diese Maßnahme in Anspruch zu nehmen.

Positiv:

  • Für ein betroffenes Kind ist es meist eine große Entlastung, keine schlechten Noten in Diktaten mehr zu schreiben, bessere Bewertungen bei Aufsätze zu erhalten und nicht mehr vor der Klasse lesen zu müssen. Es kann jetzt mit mehr Ruhe und innerer Sicherheit an viele schulische Aufgaben herantreten.
  • Für viele Kinder ist es außerdem nur mit Hilfe des Notenschutzes möglich, die Noten für den Übetritt auf eine ihnen gemäße weiterführende Schule zu erreichen.
  •  Notenschutz und Nachteilsausgleich können in Zusammenabeit mit Schulpsychologie und Lehrkräften individuell gestaltet werden, um ein Kind optimal zu entlasten und gleichzeitig zu motivieren und zu fördern.

Negativ:

  • Ob im Zeugnis oder in der Schülerakte ein Vermerk erscheint, ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Für Bayern etwa gilt: Der Notenschutz wird in einer Zeugnisbemerkung  festgehalten. Wenn der Notenschutz bis zum Schulabschluss gewährt wird, erscheint diese Bemerkung auch im Abschlusszeugnis und kann zu Nachteilen führen.
  • Manchmal werden bei entsprechendem Förderschwerpunkt "bildungsgangeigene Zeugnisse" erstellt (was das auch heißen mag). Bitte informieren Sie sich über die spezifische Regelung in Ihrem Bundesland.
  • Die abweichende Benotung kann ein Problem in der Klassengemeinschaft darstellen, wenn Sinn und Berechtigung des Notenschutzes von der Lehrkraft nicht einfühlsam erklärt wurden.
  • Das betroffene Kind selbst kann demotiviert werden, wenn es den Eindruck erhält, dass seine Leistungen im Schreiben und Lesen ohnehin nicht zählen. Werden Notenschutz und Nachteilsausgleich nicht wirklich individuell auf das jeweilige Kind zugeschnitten, kommt es im Übrigen  immer wieder dazu, dass auch gute Leistungen und Fortschritte des Kindes nicht gewertet werden.
  • Bei einem Schulwechsel muss häufig ein neues Gutachten die LRS bzw. Legasthenie des Kindes bestätigen.

Wichtig:

Ein Notenschutz macht wenig Sinn, wenn das Kind nicht gleichzeitig eine gute individuelle Förderung erhält, in der es Fortschritte und Erfolgserlebnisse mit der Schriftsprache erleben kann. Notenschutz und  Nachteilsausgleich alleine ändern nichts am Umgang des Kindes und seines Umfelds mit der Schriftsprache und zementieren so unter Umständen ein negatives Selbstbild und die Schwächen des Kindes.

Auch ohne medizinische Diagnose und Notenschutz haben Lehrkräfte Spielräume und können viele ausgleichende Maßnahmen individueller Unterstützung nach eigenem Ermessen einleiten.

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LRS und Legasthenie: LRS Arbeitsblätter, LRS Übungen, Apps, Lernprogramme und Lernspiele

Wir haben bei LegaKids viele Arbeitsblätter, Erklärfilme, Apps und Lernspiele entwickelt, um Kindern bei LRS/Legasthenie zur Seite zu stehen.  Vor allem sind die LegaKids-Materialien und -Spiele dazu geeignet, Kindern die Freude an den Buchstaben (wieder) zu ermöglichen.

Die Materialien sind alle von pädagogischen Fachkräften entwickelt und dennoch kein trockenes Lernmaterial. Die Lernspiele sind kostenlos, ebenso wie unsere Videos, die LRS-Übungen und die toll gestalteten LRS-Arbeitsblätter der Lurs Akademie.
Hier finden Sie unsere LRS Materialien:

Lurs Akademie (Lehrvideos, Lernspiele und Arbeitsblätter)
Kostenlose LRS-Spiele
LegaKids-Apps
alphaPROF – unsere LRS-Weiterbildung für Lehrkräfte

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Am kommenden Wochenende gibt's nach hunderten Stunden intensiver Arbeit eine Adventsüberraschung!

Und schon heute auf der Kinderseite das Video "Eine schöne Bescherung" :-)

Da wir keine öffentlichen Gelder erhalten, sind wir auf Ihre finanzielle Unterstützung angewiesen.

Leider nicht

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